Specials

Europa im Globalen Kontext mit Wolfgang Schüssel

Eingeladen vom akademischen Forum für Außenpolitik Graz referierte der ehemalige Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel im Grazer Meerscheinschlössl  zum Thema „Europa im globalen Kontext“. Der Uni Management Club durfte im Zuge dieser Veranstaltung als Kooperationspartner auftreten.

Im Anschluss an den Vortrag über Identität und Positionierung Europas sowie die Erfolge und Herausforderungen der Union, stellte sich der begeisterte Europäer den Fragen der zahlreich erschienenen Zuhörer und Zuhörerinnen.

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Fotos: AfA Graz

ORFG – Jour Fixe mit ÖOC Präsident Stoss

Die 22. Olympischen Winterspiele in Sotschi sind gegenwärtig in aller Munde und Sportbegeisterte weltweit warten mit Spannung auf einen Event der Superlative. Die Steirische Repräsentanz der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (ORFG) nahm dies zum Anlass und begrüßte ÖOC Präsident Karl Stoss zu einer Jour fixe Veranstaltung. Der UniMC durfte im Zuge dieser Veranstaltung als Kooperationspartner auftreten.

Dieser bot den anwesenden Gästen eine vorgezogene Programmpräsentation zu den kommenden Spielen und gewährte Einblicke hinter die Kulissen. Nicht weniger als 98 Entscheidungen stehen bei den größten Winterspielen aller Zeiten auf dem Programm. Alleine zur Herstellung der Medaillen brauchte es zwei Tonnen Silber, 700 Kilogramm Bronze und drei Kilogramm Gold. Insgesamt werden 130 österreichische Athleten nach Russland reisen – so viel wie nie zuvor bei Olympischen Winterspielen.

Stoss ist vor allem mit der Entwicklung des Austria Tirol House zufrieden. Das Projekt schlägt mit € 2,3 Mio. zu Buche und wurde zur Gänze privat finanziert. „Es freut mich ganz besonders, dass die österreichische Wirtschaft so zahlreich vom Angebot des Austria Tirol House Gebrauch macht. Es ist dies die ideale Plattform für Österreich als Wirtschaftsstandort, Tourismus-Destination und Feinkostladen“, so Stoss.

Text: http://www.orfg.net/de/neues_stoss

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UNIMC Special – Headhunting in Österreich

Am 4. Dezember 2013 lud der Uni Managementclub gemeinsam mit der Fakultätsvertretung SOWI und der Studienvertretung Doktorat SOWI herzlich zum

UniMC Special „Headhunting in Österreich“ ein.

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Als Gast durften wir Mag. Andreas Landgrebe begrüßen, Managing Director von Boyden Global Executive Search. Boyden hat rund 70 Sitze in 40 Ländern und ist unter anderem auch in Wien tätig. Mag. Andreas Landgrebe baute das Büro in Wien selbst auf und ist mit seinem Team für den österreichischen und osteuropäischen Markt zuständig.

Seitens der FV SOWI begrüßte Miriam Lackner das Publikum und Bernhard Kirchengast, Vorstandsmitglied des UniMC, führte es als Moderator durch den Abend.

Herr Mag. Landgrebe beschrieb den rund 60 Gästen, welche vornehmend Studierende waren, seinen Werdegang und seine Tätigkeiten als Headhunter. Auch erzählte er, wie sich der Beruf des Headhunters in den letzten 70 Jahren entwickelt hat und welche neuen Veränderungen seit der Krise 2009 relevant geworden sind.

Ebenfalls für Außenstehende interessant waren seine Schilderungen, wie Aufträge vergeben werden und die Tatsache, dass sie auf Garantie arbeiten. Das heißt, wenn ein Mitarbeiter, der von Boyden vermittelt wurde, das Unternehmen schon nach einem Jahr verlässt, sucht Boyden kostenlos nach einem Ersatz. Vor allem für die Posten als Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder sucht Boyden nach geeigneten Kandidaten.

Auch sehr spannend für die Studierenden waren seine „Do & Don’t“ Tipps für Bewerbungen. Wichtig ist es in seinen Augen, den Lebenslauf für die Stelle anzupassen, keine Phrasen für das Gespräch auswendig zu lernen und sich ausführlich über das Unternehmen zu informieren. Am Ende des Abends gab Herr Mag. Landgrebe den Studierenden vor allem eines mit für ihren beruflichen Werdegang: „Bleibt im Bewerbungsgespräch immer authentisch und legt alle Karten offen auf den Tisch!“.

Nina Neureiter – PR & Communication

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UNIMC Special – Traineeships in Österreich

In unserem ersten Teil des UNIMC Special stellten wir zwei Unternehmen, die beide hochkarätige Einstiegsprogramme in die Berufswelt anbieten, vor: KPMG & ÖBB. Die Zeiten der klassischen Karrieren sind vorbei – Zeit für persönliche Karrieren. Die Teilnehmer konnten erfahren, wie die Entwicklung bei den Unternehmen aussehen könnte. Jedes Unternehmen hat eine eigene Kultur, die den Arbeitsalltag genauso prägt wie wichtige Unternehmensentscheidungen. Passen die Werte der beiden Unternehmen zu den Vorstellungen? Das alles konnte man hier erfahren.

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UNIMC Special – Privatstiftungen in Österreich

Der Uni Management Club Steiermark lädt in Kooperation mit der FV Jus recht herzlich zu der Veranstaltung “Privatstiftungen in Österreich”. Als Keynote Speaker durften wir Dr.Joachim Zierler (Rechtsanwalt, Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater und Mitglied des Vorstands mehrerer Privatstiftungen, hba Rechtsanwälte GmbH) recht herzlich in der Enoteca Uni Eno begrüßen.

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UNIMC Special – Zukunftsmarkt Asien

Am 15. Mai 2014 lud der Uni Management Steiermark, in Kooperation mit der Fakultätsvertretung SOWI und dem Konfuziusinstitut, zur Podiumsdiskussion « Zukunftsmarkt Asien » ein. Am Podium diskutierten Dr. Wan Jie Chen, B.A., Akad. Expkfm., geschäftsführender Gesellschafter der SINOplex Handels- u. Beratungsges.m.b.H. und Vizedirektor des Konfuziusinstitutes, Mag. Hans- Jörg Hörtnagl, Regionalmanager Süd- und Südostasien der Wirtschaftskammer Österreich und Manfred Kainz, CEO von TCM International.

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 Dr. Wan Jie Chen, selbst aus China stammend, betonte vor allem, dass China mit 10% Lohnanstieg pro Jahr, entgegen seines Rufes, schon lange kein Niedriglohnland mehr sei. Dafür eigne sich das Land hervorragend als Absatzmarkt für High Tech Produkte. Auch Manfred Kainz, selbst sei 28 Jahren geschäftlich in Japan, Indien und Korea tätig, schätzt China als ein Land in dem die Sicherheit für ausländische Investoren relativ hoch ist. Und Mag. Hörtnagl sieht vor allem im wachsenden Markt für green technologies in Asien Potential für österreichische Unternehmen. Denn besonders in dieser Branche gibt es einige österreichische Firmen, die international an der Spitze stehen. Als größte Herausforderung für österreichische Unternehmen die am asiatischen Markt Fuß fassen möchten, sehen alle drei Diskutanten den kulturellen Unterschied. Sie alle konnten einige Anekdoten zum Besten geben, in denen Europäer asiatische Geschäftspartner komplett missverstanden haben. Das Konfuziusinstitut und die österreichische Wirtschaftskammer bieten dafür sogar einige Trainings an, um Unternehmer auf die asiatische Kultur vorzubereiten. Besonders wichtig sei es Geduld mitzubringen und zu verstehen, dass Asiaten alle Geschäfte die sie tätigen, als ein „Geschäft unter Freunden“ verstehen.

Prinzipiell ist der asiatische Markt ein sehr heterogener. Während China als Absatz- und Produktionsmarkt für High Tech Produkte immer attraktiver wird, ist Vietnam noch ein Niedriglohnland und Bangladesch wichtig für die Textilindustrie. Indien hingegen ist zu teuer um dort für den europäischen Markt zu produzieren. Die rund 140 österreichischen Firmen die in Indien tätig sind, produzieren vor allem dort um näher am indischen Markt zu sein. 93% der indischen Unternehmen sind unorganisierte und illegale Hinterhoffirmen. Die Mitarbeiter in solchen Unternehmen

verfügen über keinerlei Arbeitsschutzbestimmungen. Die wenigen legalen Firmen sind in Indien meist in Familienhand und die erfolgreichsten unter ihnen investieren mittlerweile in den europäischen Markt. Eine weitere Herausforderung für europäische Unternehmen ist der nicht vorhandene Patentschutz in Asien. Dort herrscht die Mentalität vom „Meister zu lernen“ und patentierte Produkte werden meist nachgemacht und mit einem niedrigeren Preis verkauft. Für jene 150- 200 österreichische Firmen, welche sogenannte „hidden champions“ im eigenen Sektor sind, ist das jedoch kein Problem da sie Nischenplayer sind und weltweit nur ein oder zwei Konkurrenten haben.

Asien verfügt über großes Potential für europäische Investoren. Vor allem jene Unternehmen, die in der Umweltbranche tätig sind, sollten dieses Potential unbedingt nutzen. Denn obwohl das Umweltbewusstsein in den asiatischen Ländern noch nicht ausgeprägt ist, wird sich das mit steigendem Einkommen in den nächsten Jahren bestimmt ändern.

Nina Neureiter, Geschäftsführerin

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Die Specials runden das Jahresprogramm durch Veranstaltungen wie Weihnachtsfeier, Alumni-Treffen, Konferenzen, Workshops, usw. ab.